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| Weltsichten - Blick über den Tellerrand! ![]() |
Die Große Landesausstellung "Weltsichten - Blick über den Tellerrand!" anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Linden-Museums vereint auf über 2000 qm und mit mehr als 400 hochrangigen Objekten erstmals alle dessen sieben Regionalabteilungen. Die Schau stellt die atemberaubende Vielfalt menschlichen Zusammenlebens vor. Aktuelle Fragestellungen treffen hierbei auf historische Objekte aus einer der bedeutendsten völkerkundlichen Sammlungen Europas. Jede Kultur findet eigene Antworten auf die Fragen des Lebens, hat eigene Definitionen für Rang und Status, Leben und Tod, Kunst und Ausdruck. Diese Heterogenität der Exponate wird durch die architektonische Inszenierungen unterstützt. Im Kuppelsaal werden die Exponate auf einem monumentalen, bühnenähnlichen Raumobjekt präsentiert - sie erhalten großzügig Raum, um für sich zu sprechen - wie Kunstwerke. Im Viereckssaal entwickelt sich aus der atmosphärischen Ausstellungsarchitektur ein vielgestaltiges Auffangbecken für die Darstellung der unterschiedlichen Weltanschauungen. Durch die Unterteilung in zehn Themenbereiche, welche dem Besucher die Möglichkeit bietet, Vergleiche zwischen den Kulturen zu ziehen, werden aber auch deren Gemeinsamkeiten erfahrbar gemacht. |
Ort Kunstgebäude am Schlossplatz Umfang 2000 qm Leistungen Architektenleistungen LPH 1-9 Exponatpräsentation Grafische Gestaltung Mediengestaltung Kommunikationsmittel Planungszeit Bearbeitung Septmeber 2010 - September 2011 Eröffnung September 2011 Auftraggeber Linden-Museum Stuttgart Fotos A. Dreyer, Linden-Museum Stuttgart neo.studio, Berlin |
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| Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau |
Die Ausstellung zeigt die historischen Ereignisse zwischen 1958 und 1961 rund um die diplomatische Berlin-Krise, den Mauerbau, die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie und dem drohenden Nuklearkrieg auf. Ziel ist es, dem Besucher deutschlandweit einmalig die Gelegenheit zu geben, die international bedeutenden Geschehnisse dieser Zeit individuell nachzuvollziehen und zugleich eine prägende Gesamtstimmung der permanenten Bedrohung und Unsicherheit zu erfahren. Das Gefühl der gegenseitigen Bedrohung wird mit Hilfe der architektonischen Rauminszenierung und der Präsentation der Exponate unterstrichen. Durch eine düster-agressive Raumstimmung werden Gefühle wie kollektive Angst, Panik, aber auch Machtlosigkeit räumlich erfahrbar gemacht. Schlüsselexponate sind das Chruschtschow-Ultimatum, die Spitze einer original erhalten gebliebener Atombombe, sowie eine Originalfassade des ersten Wachpostenhauses am Grenzübergang Checkpoint Charlie. Medial werden die Geschehnisse durch originale Filmsequenzen und Zeitungsausschnitte unterstrichen und verständlicher gemacht. |
Ort AlliiiertenMuseum Berlin Umfang 350 qm Leistungen Architektenleistungen LPH 1-9 Exponatpräsentation Grafische Gestaltung Mediengestaltung Planungszeit Bearbeitung März 2011 - August 2011 Eröffnung August 2011 Auftraggeber AlliiertenMuseum Berlin Fotos neo.studio, Berlin |
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| Die geretteten Götter aus dem Palast vom Tell Halaf ![]() |
Die großen fremdartigen Skulpturen aus dem Palast vom Tell Halaf und ihre außergewöhnliche Geschichte stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung aus 11 erzählerischen Einzelinszenierungen. Nach 3000 Jahren in der Wüste entdeckt, beginnt eine Geschichte von Zerstörung und Wiederauferstehung. Aus 27000 Fragmenten sind die Bildwerke nach ihrer vermeintlich endgültigen Vernichtung 1943 in Berlin heute wiederentstanden. In der Ausstellung erlebt der Besucher das alte Tell Halaf Museums der 30er Jahre in Berlin, in einem der ersten in ein Museum umgenutzen Industriegebäude, die Vernichtung der seltsamen 3000 Jahre alten Skulpturen in den Flammen des 2. Weltkrieges in einer räumlich medialen Inszenierung sowie deren sensationelle Restaurierung aus unendlich vielen Fragmenten. Auf goldenen Podesten, im großen Schlütersaal des Pergamonmuseums, werden die seltsamen, nun wiederauferstandenen Skulpturen der Öffentlichkeit erstmals präsentiert. |
Ort Pergamonmuseum Berlin Umfang 1700 qm Leistungen Architektenleistungen LPH 1-9 Exponatpräsentation Grafische Gestaltung Mediengestaltung Planungszeit Bearbeitung August 2010 - Januar 2011 Eröffnung Januar 2011 Auftraggeber Stiftung Preußischer Kulturbesitz Fotos neo.studio, Berlin |
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| ByzanzPracht und Alltag |
Die Ausstellung ByzanzPracht und Alltag, die eigens für die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland entwickelt wurde, zeigt mit über 600 Leihgaben aus der ganzen Welt eine archäologisch-kunsthistorische Präsentation, mit dem Ziel, ein aktuelles Bild des Byzantinischen Reiches zu zeichnen. Anhand herausragender Kunstwerke, archäologischer Funde und neuester Forschungsergebnisse rekonstruiert die Ausstellung die byzantinischen Lebenswelten und beleuchtet die faszinierende Geschichte und Kunst des Byzantinischen Reiches. Im Zentrum steht die Blütezeit des Reiches von der Herrschaft Justinians I. (527565) bis zur Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer (1204). Die Ausstellung ist in thematische Kapitel gegliedert, die den Hauptfragen zur byzantinischen Gesellschaft und Kultur gewidmet sind. Diese werden anhand von so genannten Schauplätzen diskutiert, die als Computerrekonstruktionen oder Kurzfilme den Ausstellungsrundgang beleben. Die 600 Exponate von Leihgebern aus der ganzen Welt werden in ihre ursprünglichen Zusammenhänge eingebettet und bekommen so eine neue Bedeutung, die über den großen künstlerischen und ästhetischen Wert hinausreicht. Auf diese Weise erscheinen plötzlich das Byzantinische Reich und sein Erbe in einem völlig neuen Licht. |
Ort Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Umfang 4200 qm BGF Leistungen Architektenleistungen LPH 1-9 Exponatpräsentation Grafische Gestaltung Mediengestaltung Planungszeit Bearbeitung Oktober 2009 - Februar 2010 Eröffnung Februar 2010 Auftraggeber Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Fotos neo.studio, Berlin |
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Rheinisches Landesmuseum Trier![]() |
Das Rheinische Landesmuseum in Trier verfügt über einen einzigartigen Bestand an archäologischen Exponaten. Einen Schwerpunkt bilden die Funde aus der Römerzeit. Um die großartigen Sammlungen in Zukunft angemessen präsentieren zu können, wird die Dauerausstellung des Museums inhaltlich und gestalterisch neu konzipiert. Eine Besonderheit der neuen Ausstellung ist die Präsentation des “aktiven Museums”, in der die Methoden und Erkenntnisse der am Hause tätigen Wissenschaftler in Szene gesetzt werden. Die Leistungen umfassen die Konzeption und Gestaltung von 23 Ausstellungsräumen im Rheinischen Landesmuseum auf einer Gesamtfläche von ca. 4300 qm. Einen hohen Stellenwert nimmt hierbei die Präsentation der vorgeschichtlichen und antiken Exponate der römischen Kaiserresidenz ein. |
Auftrag Generalplanung Dauerauststellung des Rheinischen Landesmuseums Trier Ort Rheinisches Landesmuseum, Tier Umfang Rheinisches Landesmuseum 4300 qm LPH 1-9, Objektpräsentation Ausstellungsgrafik Planungszeit und Realisierung 2007 - 2011 Auftraggeber Rheinisches Landesmuseum Trier Land Rheinland Pfalz |
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KONFLIKT 2000 Jahre Varusschlacht![]() |
Anlässlich des 2000. Jahrestags der Varusschlacht wird die Ausstellung „IMPERIUM, KONFLIKT, MYTHOS 2000 Jahre Varusschlacht“ an den drei Standorten Haltern am See, Kalkriese und Dortmund gezeigt. Am Ort der Schlacht in Kalkreise beschäftigt sich die Ausstellung „KONFLIKT“ mit der Zeit nach der Varusschlacht aus Sicht der Germanen. Das Thema Konflikt wird in das Bild einer Vielzahl scharfkantiger metallischer Keile übersetzt. Diese gliedern den Raum, sind inszenatorische Klammer und Präsentationsmöbel zugleich. Ihre spitzen Formen dringen förmlich in den Raum ein, ihre Farbgebung in metallischem Grau und grellem Orange symbolisieren Konfrontation und Aggression. Der Raum selbst wird zum Bild von Konfrontation und Gewalt. Prinzip sind Chaos und Ordnung, Masse und Detail. Der Akteur der Auseinandersetzungen, der germanische Krieger selbst, ist allgegenwärtig. Nicht nur über die archäologischen Hinterlassenschaften wird er dem Besucher zugänglich, auch über sphärische Projektionen kann man den germanischen Krieger als abstrahierte Gestalt erleben als stillen Begleiter, beim Zweikampf, bei der Teilung seiner Beute, im Kreis seiner Familie. |
Ort Museum und Park Kalkriese Umfang 500 qm BGF Leistungen Architektenleistungen LPH 1-9 Grafische Gestaltung Exponatpräsentation Mediengestaltung Filmproduktion Planungszeit Bearbeitung 02/08 - 05/09 Fertigstellung, Eröffnung Mai 2009 Auftraggeber VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH Museum und Park Kalkriese Fotos Markus Dorfmüller |
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Schönheit im alten Ägypten![]() |
Auf insgesamt 750 qm präsentiert die Wanderausstellung "Schönheit im alten Ägypten" eine Vielzahl spannender Exponate aus den Beständen des Römer- und Pelizaeusmuseums Hildesheim und den Sammlungen des Ägyptischen Museums aus Berlin. Gerade im alten Ägypten war Schönheit ein wichtiges Thema. Der Gedanke der Schönheit war eng verbunden mit Vollkommenheit in jeglicher Hinsicht und bezog Menschen wie Götter mit ein. Götter, Könige und Normalsterbliche, sie alle wurden gesalbt, gekleidet und geschminkt. Die äußere Schönheit spiegelt innere Vollkommenheit und Zufriedenheit wieder, sowohl im religiösen Kult als auch im profanen Alltag. Uns sind die altägyptischen Schönheitsvorstellungen durch die Kunst überliefert, durch die erhaltenen Statuen, Malereien, Reliefs und Texte. |
Ort Rheinisches Landesmuseum, Tier Umfang 750 qm BGF Leistungen Generalplanung Architektenleistungen LPH 1-9 Exponatpräsentation Grafische Gestaltung Planungszeit Bearbeitung 08/08 - 03/09 Eröffnung März 2009 Auftraggeber Rheinisches Landesmuseum Trier Fotos neo.studio |
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| „Konstantin der Grosse“ |
Das international bedeutsame Projekt ist der offizielle Beitrag des Landes Rheinland Pfalz zur Europäischen Kulturhauptstadt „Luxemburg und Großregion“2007. zamp kelp neo.studio haben eine Ausstellungsarchitektur geschaffen, deren Ziel es ist, die inhaltliche Konzeption in klar lesbare, raumbezogene Szenarien zu übertragen. Die so entstehende Kette von Raumbildern interpretiert die jeweils gezeigten Inhalte gleichnishaft. Auf diese Weise ergeben sich Vermittlungsebenen von großer Komplexität und visueller Vielfalt, die den Besuchern die Thematik der Ausstellung auf attraktive Weise näher bringen und die Wirkung der einzigartigen Exponate in neuen Kontexten unterstützt. Die Durchführung der Ausstellung auf einer Fläche von insgesamt 2500 qm war mit der Betreuung und Unterbringung von 1500 hochrangigen Exponaten verbunden. Mit rund 800000 Besuchen an den drei Standorten war die Ausstellung die erfolgreichste seit dem Bestehen des Landes Rheinland-Pfalz. |
Auftrag Generalplanung der Kontantin Ausstellung in Trier (2 Standorte) Auftragnehmer zampkelp neo.studio Ort Rheinisches Landesmuseum, Tier Umfang 2400 qm BGF, Architektenleistungen LPH 1-9, Exponatpräsentation, Grafische Gestaltung, Mediengestaltung Planungszeit Bearbeitung 07/05 - 06/07 Fertigstellung, Eröffnung Mai 2007 Auftraggeber Konstantin Ausstellungsgesellschaft mbH Fotos Tobias Wille, Berlin |
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| „Einstein, Ingenieur des Universums“ |
Die Ausstellung „Albert Einstein, Ingenieur des Universums“ visualisierte auf spannende Weise das Werk und die Person Albert Einstein. Ziel der Ausstellung war es, Inhalte über eine wissenschaftshistorische Anschauung zu transportieren. Die Ausstellung lebte vom Zusammenwirken einer narrativen Szenografie, bildhafter Architektur und beeindruckenden Originalexponaten aus der Wissenschaftsgeschichte. Auf einer Fläche von über 2000 qm durchschritt der Besucher einen Parcours von 18 Themenräumen, die über eine Vielzahl unterschiedlicher Stimmungen und Raumbilder ein umfangreiches Bild des Einsteinschen Universums vermittelte. Zur Realisierung des Ausstellungsprojektes wurden in den Räumen des historischen Kronprinzenpalais Unter den Linden in Berlin konstruktiv und technisch anspruchsvolle Einbauten geschaffen. |
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„Von Luther zum Bauhaus“ |
Das Projekt der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn präsentierte einmalige Kulturschätze von 25 national bedeutenden Einrichtungen aus den neuen Bundesländern und Berlin. In der Ausstellung waren rund 600 hochkarätige Exponate aus unterschiedlichen Sammlungen in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt. Die Exponate umfassten Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, literarische und musikalische Werke, Pretiosen sowie Kuriositäten ebenso wie Naturalien und Modelle. Die Auswahl erlaubte den Besuchern einen Einblick in den Umfang und die Entstehung der Sammlungen. |
Auftrag |
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© neo.studio neumann schneider architekten |
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