Wunderwaffen

Propaganda und Kriegstechnik im Nationalsozialismus

Projekt Information

Ort
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden
Grösse
900 (+200) qm
Auftraggeber
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Planungszeit
Januar 2025 – März 2026
Leistungen

Architektenleistungen LPH 1–9

Grafische Gestaltung

Medienkonzeption und Umsetzung

Exponatpräsentation

Fotocredits
neo.studio Berlin

13.03.2026 – 9.03.2027

Mit der Sonderausstellung „Wunderwaffen. Propaganda und Kriegstechnik im Nationalsozialismus“ zeigt das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden, wie eng Waffentechnik, Ideologie und mediale Inszenierung im Nationalsozialismus miteinander verknüpft waren. Die unter der Leitung von Dr. Jens Wehner kuratierte Ausstellung untersucht, wie technische Systeme zu Propagandabildern wurden und wie sich über sie ein manipulierter Blick auf Krieg, Gewalt und Überlegenheit verfestigte.

Unsere Szenografie übersetzt diese Fragestellung in einen präzise gegliederten Raum. Technische Artefakte und mediale Narrative werden in Beziehung gesetzt, industrielle Materialien und eine zurückhaltend markante Farbcodierung strukturieren die Dramaturgie. Ziel ist es, die historische Faszinationsgeschichte nicht zu reproduzieren, sondern ihre Mechanismen offenzulegen und den Blick auf die zerstörerischen Folgen des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges zu lenken.